Das Heimatmuseum in Schwarzenberg ist der bekannten Tochter des reichen Bregenzwälder Dorfes Schwarzenberg gewidmet: der Malerin Angelika Kauffmann. Diese war Zeitgenössin und Freundin Goethes und bezeichnete sich selbst als Schwarzenbergerin, auch wenn sie gar nicht hier sondern in Chur geboren wurde und auch kaum Lebenszeit in dem Ort verbracht hatte. Dennoch war sie zeitlebens mit Schwarzenberg innig verbunden. Zur Ausmalung der Kirche im Ort hatte sie bereits im Alter von 16 Jahren ausdrucksstarke Heiligenporträts beigetragen. Später wirkte sie als Porträtmalerin unter anderem in London und lebte bis zu ihrem Tod viele Jahre in Rom. In Schwarzenberg wurde zu Ehren ihres 200. Todestags das Heimatmuserum durch Dietrich Untertrifaller Architekten durch einen modernen Ausstellungsraum im Stadel des ehemaligen Bregenzwälder Bauernhauses intern erweitert. Der Schopf blieb original erhalten und kann durch die Gäste des Museums zum Verweilen genutzt werden. So taten wir es auch.
23 Juli ’26