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08.03.2015 – Vor den Toren der Stadt am Riekdahler Weg

Dass Rostock eine kleine Großstadt ist, wird mir immer dann klar, wenn ich mich der Stadt von Süden her nähere. Abrupt endet hier die Bebauung und jenseits der Warnowniederung erhebt sich unverstellt die Altstadt mit ihren Türmen. Heute, bei den ersten echten Frühlingsstrahlen, bin ich mit dem Fahrrad im weiten Bogen entlang des Riekdahler Wegs gefahren: im Norden das Stadtpanorama über Schilfwiesen, im Süden die Bahnstrecke Rostock – Stralsund, dahinter die weichen Hügel der Endmoräne. Ich habe eine Ahnung, welch ein Blick auf die Stadt sich meinen Vorvätern bot, wie sich einst aus der weiten Landschaft die gotischen Kirchen mal schlank und hoch, mal breit und mächtig erhoben.

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